Monat: September 2017 Page 1 of 2

EINTRAG 15 – DEMOCRACY GOES SHIRTFUNDING & MORE

Hoooooooooooooola liebe Unterstützer*innen & Fans,

ihr wolltet es doch auch, oder?
Wir haben unsere Dankeschöns ein bisschen aufgebessert und…

…ab jetzt gibts endlich ‘was zum Anziehen & Anfassen von DEMOCRACY. Shirts & Jutebeutel. Und für die Marketing-Guerilleros unter Euch sogar auch Sticker.

Und damit das Ganze modisch auch ganz weit vorne liegt, haben wir lange überlegt und rumprobiert, bevor wir uns auf das vorliegende Design geeinigt haben:

Seitlicher Druck des Logos und einen kleinen Schriftzug auf der Brust.

BundestagsAPPstimmer*in

steht da.
Sehr, sehr schick finden wir.

Der Jutebeutel ist dafür ein bisschen klassischer geworden und kehrt den Charakter der App hervor: ALLGEMEINNÜTZIGKEIT ist das Stichwort.

DEMOCRACY ist und bleibt die App für die Menschen.
Denn warum nicht die digitalen Medien mal sinnvoll einsetzen?

In diesem Sinne.
Hochachtungsvoll.

Euer TEAM DEMOCRACY

EINTRAG 14 – FUNKTIONEN VON DEMOCRACY – DEMOCRACY DESK

Hallo, Hallo liebe Freund*innen,

es ist mal wieder Zeit für ein paar weitere Insides in die App, oder?
Ihr alle habt schon davon gelesen oder gehört, aber so wirklich verstanden hat das mit dem DEMOCRACY Desk wahrscheinlich noch nicht jede*r. Deshalb ist unser heutiges großes Thema dieser sogenannte, ominöse Desk – oder genauer: Wie können mit DEMOCRACY eigentlich eigene Abstimmungen organisiert werden?

1. Frage: Wofür braucht es überhaupt zusätzlich zur BTags-Funktion einen Desk?

Der Bundestag ist das höchste gesetzgebende Organ der Bundesrepublik Deutschland. Er wird im politischen System Deutschlands als einziges Verfassungsorgan des Bundes direkt von den Staatsbürger*innen gewählt. Wie wir gelernt haben, sieht das Bundeswahlgesetz eigentlich eine paritätische Besetzung des Bundestages vor. Seit 1950 haben es als Abgeordnete allerdings nur Parteivertreter*innen in den Bundestag geschafft. Insofern strukturierten seit Adenauer nicht die Bürger*innen die Diskussionen im Bundestag, sondern die großen Parteien.

Wir von DEMOCRACY denken, dass es in einer pluralistischen Gesellschaft der Individuen mehr als diese 5,6 vertretenen Strömungen gibt. Und deshalb möchten wir zusätzlich jedem/r Einzelnen die Möglichkeiten geben, sich zu darüber hinaus gehenden Themen mit anderen zu vernetzen und auszutauschen.

2. Frage: Ok, und was ist jetzt konkret der Desk?

Der DEMOCRACY Desk ist, wie der Name schon sagt, der Schreibtisch, wo alle diese darüber hinausgehenden Abstimmungsinitiativen platziert werden.
Ganz einfach, folgendes Beispiel:
Sagen wir, Du denkst dir, dass man mal darüber diskutieren und abstimmen könnte, ob ein juristischer Schutz für Whistleblower sinnvoll wäre.
Unter “Starten” kannst du diese Abstimmung/Diskussion (i.S. einer VOLKSINITIATIVE) in DEMOCRACY jetzt problemlos initiieren. Sie landet dann auf dem DEMOCRACY Desk – und jetzt beginnt der Zauber: Zusammen mit allen anderen Benutzer*innen kannst du durch den Desk die gesellschaftliche Relevanz deiner Initiative ausloten – das Zauberwort: Crowdmoderation.
Bekommt Deine Initiative genügend “Upvotes” (ins Gesprochene übertragen: “Ja, ich finde es wichtig, dass wir darüber abstimmen”) wird diese Initiative zum VOLKSBEGEHREN und schnellstmöglich in eine VOLKSABSTIMMUNG überführt.

3. Frage: Crowdmoderation schön und gut
– aber wie behält man auf dem Schreibtisch den Überblick?

Die Antwort ist wie im echten Leben: durch Ablagesysteme.
Im DEMOCRACY Desk kann man sich deshalb alle eingebrachten Initiativen auf drei verschiedene Weisen anzeigen lassen.

  • NEU zeigt die chronologisch jüngsten Initiativen zuerst.
  • Unter EINSTEIGER werden all diejenigen Initiativen geführt, die in sehr kurzer Zeit sehr viel Zuspruch gefunden haben und
  • im Segment RELEVANT werden alle eingebrachten Initiativen absteigend sortiert (nach den meisten Upvotes) angezeigt.

Übersteigt eine Initiative 10.000 Upvotes, wird diese schnellstmöglich in eine ABSTIMMUNG überführt.
Wie genau das funktioniert, präsentieren wir in einer weiteren Folge: FUNKTIONEN VON DEMOCRACY.

In diesem Sinne,

Ganz liebe Grüße und Bye Bye für heute.

PS: Schaffen wir heute noch die 7.500€-Marke?

TeilenVerbreiten, Drüber sprechen.

EINTRAG 13 – DEMOCRACY X KIT

WOOOOOOOOOOOW, was für ein Tag, liebe Crowd.

Lasst uns das gemeinsam ein bisschen aufarbeiten und feiern.

Zu aller erst: Wir haben Euch etwas vorenthalten.
Seit ungefähr 3 Wochen stehen wir in Kontakt mit einer Institution und heute war es dann endlich so weit, wir hatten einen ersten Termin beim:

Institut für Kryptographie und Sicherheit –
Europäisches Institut für Systemsicherheit –
Fakultät für Informatik – des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Das Institut ist eines der drei Kompetenzzentren des Landes Baden-Württemberg für Cybersicherheit. In jüngerer Vergangenheit hat es vor allem mit der Weiterentwicklung ihres 2008 erstmals vorgestellten Bingo-Voting-Wahlverfahrens für Furore gesorgt. Denn damit steht jetzt eine mathematische Lösung für das ewige Dilemma digitaler Wahlen (zwischen Anonymität zur Wahrung des Wahlgeheimnisses und Nachvollziehbarkeit zwecks Korrektheit der Stimmenauszählung) zur Verfügung.

Darauf aufmerksam geworden durch ein Vorlesungsskript aus dem Jahr 2013, haben wir vor 3 Wochen in einem Initiativanschreiben einfach mal das demokratische Anliegen von DEMOCRACY geschildert und sind prompt zu einem Termin nach Karlsruhe eingeladen worden.
Und so kam es, dass wir heute von den führenden Wahlverfahrensforschern aus Deutschland eine Exklusiveinführung in die Thematik bekommen haben. Kryptologie ist verrückt, sage ich euch!
Nachdem wir dann ungefähr 3h über die theoretischen Kniffe digitaler Wahlverfahren auf Forschungsniveau schwadroniert haben – unsere Köpfe haben schon ziemlich geraucht – wurde es auch noch total praktisch.

Denn dann ging es um DEMOCRACY und die Frage: Wie können wir diese wissenschaftlichen Ansätze in unser Konzept integrieren?

Ziemlich lean und verdammt sicher, wie sich herausgestellt hat. Und so fahren wir, mit der Gewissheit im Gepäck, Abstimmungen mit statistischer Signifikanz erzielen, aber gleichwohl alle Abstimmungen und Nutzerdaten anonymisieren zu können, nach Hause.

Für die Interessierten unter Euch:

  • Web-Of-Trust auf Handynummern-Basis zur Lösung des Urnenbuchproblems (Identität) und
  • entkoppelte Public-Private-Key-Encription zur Anonymisierung der Abstimmungsergebnisse

sind die Stichwörter.

PS: Auch das Team formiert sich! Danke für so viel Unterstützung!
#greatthingscoming

von links, untere Reihe: Alexander Friedland, Marius Krüger, Ulf Gebhardt (Initiator von u-vote). Obere Reihe: Elias Mühlbrecht (Initiator von Polunio) und Magnus Rembold (Initiator von buegerkandidaten.de)

EINTRAG 12 – NACHTRAG ZUR BTW17

Guten Morgen Ihr lieben Demokratinnen und Demokraten,

Gestern standen die Bundestagswahlen an. Wir konnten wie alle 4 Jahre unseren Beitrag zur Demokratie leisten und unsere Stimme abgeben. Und das haben auch viele getan, die Wahlbeteiligung war erfreulich hoch.
Die Zusammensetzung des Parlaments – der höchsten gesetzgebenden Instanz Deutschlands – ist damit für die nächsten 4 Jahre beschlossen, mit zwei Kreuzchen.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber meine Meinung der kommenden 4 Jahre in 2 Kreuzen zusammenzufassen – sportlich.

Ich wünsche mir – wie viele andere auch – mehr Mitsprache. Und genau dafür kann, wenn das Funding klappt, die App DEMOCRACY da sein.

Indem die App auch über die Wahlen hinaus, die Bürgerinnen und Bürger über die aktuellen Abstimmungen des Bundestages benachrichtigt, erleichtert DEMOCRACY, die relevanten politischen Themen und deren Entwicklungen zu beobachten und zu diskutieren. Neben einem Forum samt Pro- & Contra-Bereich steht dafür auf die Plattform auch explizit die Möglichkeit zur Verfügung, selbstständig über die Anträge abzustimmen.
Diese demokratische Kontrollfunktion schafft Transparenz und eine Rückkopplung der allgemeinen politischen Willensbildung mit den im Bundestag erzielten Entscheidungen.

Klingt wie ein Pressetext?
Vielleicht ist es auch einer.

In diesem Sinne, bleibt dran, getreu des Mottos: 
WAHL WAR GESTERN. DEMOKRATIE IST IMMER.

Verbreitet DEMOCRACY an Eure Freunde.
Engagement ist das neue SEXY.

Liebe Grüße und Ciao

PS: Ich schreibe diesen Text auf dem Weg nach Karlsruhe. Stay tuned.

EINTRAG 11 – FUNKTIONEN VON DEMOCRACY – APPSTIMMEN

Hallo ihr lieben Leute,

Habt ihr mal wieder Lust auf ein paar Insides aus der App?
Lasst uns diesen Freitag Abend eine weitere Funktion von DEMOCRACY ausführlich besprechen; man will ja schließlich nicht die Katze im Sack unterstützen.

Das Thema für heute Abend ist: APPSTIMMEN – man könnte auch sagen: der Kern von dad Janze. Auch nach einem Jahr Arbeit ist Abstimmen immer noch die Kernfunktionalität von DEMOCRACY. Mittlerweile sind viele Funktionen dazu gekommen, einige von denen auch schon wieder verschwunden, aber DEMOCRACYwar immer Appstimmen + X.

Warum Abstimmen?
Was bringt Abstimmen?
Zu welchem Themen abstimmen?

Um ehrlich zu sein: Ich habe nach Lösungen gesucht. Lange, lange Zeit habe ich diese Welt beobachtet. Ich habe analysiert und dann kritisiert, in welcher Ordnung wir leben und warum. Ich habe hineingeleuchtet, das Ganze zergliedert, das Wollknäuel entwirrt, das System atomisiertum Stück für Stück überhaupt erst ein erstes skizzenhaftes Bild über das, was wir Welt nennen, zu erlangen.

Und um euch nicht zu langweilen, nehme ich das Fazit einfach mal vorweg:
Wir leben, meiner Meinung nach, nicht das vollständige menschliche Potenzial.

Nach dieser Analyse kam dann der kreative Teil – Veränderungs-1×1 sozusagen.

Was wäre also nötig, es zu ändern?

Große Frage, große Antworten.

Was all diese Antworten gemein hatten, war: sie müssen umgesetzt werden – breitenwirksam. Insofern ist politische Willensbildung das wirkliche Zauberwort.
Schaut man auf die Statistiken, vertrauen nur noch 23% der Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik dem Regierungshandeln ihrer Politiker. Mit überwiegender Mehrheit (81%) wünscht man sich mehr politische Beteiligungsmöglichkeiten, heißt es in einer Studie der Bertelsmannstiftung weiter.

Was es also bräuchte, wäre eine wirksame Möglichkeit für die Bürger*innen, auch über die Wahlen hinaus bei politischen Entscheidungen mitreden zu können.
Und was wäre dazu besser geeignet als dauerhafte Abstimmungen?

Eine Abstimmung übersetzt die Interessen der BürgerInnen und Bürger ins Beschließbare. Und technisch gesehen haben wir mit den digitalen Medien alle Möglichkeiten dazu vor uns in der Hand.

Wenn Demokratie heißt, dass alle Beteiligten mitbestimmen können, dann sollte diese Möglichkeit auch allen Beteiligten eröffnet werden. Denn nur so können Lösungen gefunden werden, die jedem einen Mindestvorteil bieten, heißt das Gemeinwohl mehren.

In der App DEMOCRACY werden deshalb die Abstimmungsfragen des Bundestages digital für jede*n Bürger*In freigegeben – aus Abstimmen wird Appstimmen.

Und weißt du, was das Beste ist?

Nach Deiner Stimmabgabe (Dafür, Dagegen oder Enthaltung) kannst Du Deine und alle anderen Abstimmungsergebnisse live einsehen und durch einfaches Swipen nach links mit den offiziellen Resultaten des Bundestages vergleichen.

Die Vision von DEMOCRACY?
Als neutrale Plattform den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Interessen, ihren Vertretern gegenüber, besser artikulieren zu können
.
Denn nur so ist wirkliche Vertretung möglich.

EINTRAG 10 – PR-PROFESSIONALS

Hallo und herzlich Willkommen zu einem kleinen Update von DEMOCRACY.
Ihr heutiger Begleiter ist wieder Marius. Bitte legen Sie die Sicherheitsgurte an und halten sie sich fest. Denn jetzt wird es professionell.

Gestern, liebe Leute, war ich in Frankfurt und habe mich mit der wunderbaren Annika getroffen, die sich über das Mithelfen-Formular der DEMOCRACY-Website bei uns gemeldet hat.

Annika ist promovierte Sozialphilosophin und dank des Artikels von Marina Weisband auf uns aufmerksam geworden. Nach erfolgreicher Promotion vor 2 Jahren, ist die junge Frankfurterin dann in das Kommunikationsmanagement gewechselt – “mal ein bisschen unakademische Luft schnuppern“. In dieser Zeit sammelte sie viele Erfahrungen zu erfolgreicher – gleich „klarer“ – Kommunikation und professioneller Pressearbeit. Und ihr werdets kaum glauben: diese Erfahrungen bringt sie jetzt bei und für DEMOCRACY ein.

So haben wir gestern bei unserem ersten persönlichen Treffen an einer Kommunikationsstrategie für das Projekt DEMOCRACY gearbeitet. Ihre offene, aber gleichzeitig anpackende Art hat mich echt überzeugt. Wenn Dante sagt:

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt; der andere packt sie an und handelt

, spricht er ganz sicher von Annika.

Und wisst ihr was das Beste ist?

Es is etwas dabei herausgekommen: In 4 intensiven Stunden haben wir

  • das Mission-Statement von DEMOCRACY erarbeitet.
  • unsere 1. Offizielle Pressemitteilung konzipiert.
  • potentielle Partner und Adressaten erarbeitet und geclustert und
  • einen Kommunikationsplan für die Restfundingzeit erstellt.

WOW! Ich bin immer noch geflasht. Annika macht DEMOCRACY professionell.

Und dank ihres Engagements, gehen dann nächsten Dienstag Pressemitteilungen an alle relevanten Zeitungen dieses Landes raus: „WAHL WAR GESTERN, DEMOKRATIE IST IMMER“ ist das Motto.

Danke für so viel Unterstützung, liebe Annika.

Danke für so viel Unterstützung, liebe Crowd.
6.779 €, ihr 100 UnterstützerInnnen (4 verbergen ihren Namen auf der Unterstützerliste). WAHNSINN!

✔ Sind Deine Freunde schon dabei?
✔ Willst du, so wie Annika, auch mithelfen?
✔ Teilst du schon?

EINTRAG 9 – POTENZIALE UND VERÄNDERUNGEN

Gestern ging es um die Frage nach der Motivation für das Projekt DEMOCRACY
– man braucht also eine Vision, um sich für ein so großes Projekt zu motivieren und beständig daran weiterzuarbeiten. Aber reicht das schon?
Leider nein. Um eine bedeutungsvolle Vision auch verwirklichen zu können, müssen viele Herausforderungen überwunden werden. Unter anderem die eigenen Zweifel:

“Wir können ja sowieso nichts ändern.”
“Da muss auf politischer Ebene, etwas passieren.”
“Wenn ich es nicht tue, tut es jemand anderes”

Was ist das Problem an solchen Aussagen? Schließlich ist eine gesunde Skepsis ja durchaus wichtig. Das Problem ist, dass sie den Fokus in die falsche Richtung lenken, sie begrenzen.
Ja, natürlich muss sich AUCH auf politischer Ebene etwas ändern. Natürlich werden nicht alle Menschen plötzlich und sofort rein altruistisch handeln, nur weil du das machst.
Und trotzdem lohnt es sich, den Fokus auf das zu richten, was MÖGLICH ist.
Die Skepsis sollte dabei eher als Instrument dienen, mit dem mögliche Fehlerquellen identifiziert werden. Aber Zweifel sollten niemals die Richtung bestimmen, denn sonst laufen wir mit einer lähmenden Abwehrhaltung durch das Leben und lehnen jegliche Verantwortung ab. Wir beeinflussen uns gegenseitig und damit das Geschehen auf der Welt, ob wir wollen oder nicht, bewusst oder unbewusst.

“Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann – tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, auf die die Welt jemals verändert wurde.” -Margaret Mead

Nur mit einem offenen Mindset können kreative Lösungen gefunden werden und nur mit einer offenen Haltung werden wir uns auch trauen, diese Lösungen zu verwirklichen. Lasst uns unser Potenzial für eine bessere Welt nutzen! Die Welt verändert sich jeden Tag und diese Veränderung sollten wir alle mitgestalten – und zwar bewusst!

Heute grüßt euch zur Abwechslung mal Julia 🙂

✔ Bist du dabei?
✔ Hilfst du Mit?
✔ Teilst du?

EINTRAG 8 – MOTIVATION ZUM MONTAG

DEMOCRACY zu erklären, ist, ohne einen kleinen Umweg über das Thema Motivation insgesamt zu nehmen, wahrscheinlich recht schwierig.

Bei einigen von Euch werden diese Fragen sicher schon aufgelaufen sein:
„Wer steckt eigentlich hinter DEMOCRACY?“
“Was treibt diese Menschen an?“
“Und vor allem, warum tun sie das, was sie tun?“

Wenn ihr erlaubt, lasst uns das ein bisschen zusammen entwickeln.

Fangen wir mit einer ersten einfachen These an, die vieles erklären könnte: “Wahrscheinlich sind wir motiviert.“ ruft Julia. „Ja, wahrscheinlich!“ Aber was hat es eigentlich mit diesem ominösen Wort Motivation auf sich, was bedeutet Motivationwelche Formen gibt es und aus welchem Antrieb gedeiht jetzt DEMOCRACY?

Die bekannteste Onlineenzyklopädie fasst unter dem Begriff Motivation die Gesamtheit aller Motive (Beweggründe) zusammen, die zu einer Handlungsbereitschaft führen.
Schon treffend, aber ziemlich abstrakt, oder? Lasst uns da ein bisschen genauer hereingehen.

Was motivert die meisten von uns eigentlich?
Sichtbarer Erfolg? Zugehörigkeit? Eine sinnvolle Tätigkeit? Spaß? Selbstentwicklung und -verwirklichung? Status- und Vergütung?

Und wie bei jeder Sache, gab und gibt es in diesem Bereich auch immer mal wieder eine/n SpezialistIn, der/die sich theoretisch dazu mit sogenannten Motivationstheorien ausgetobt hat.

Eine übliche und für unser Projekt sehr wichtige Unterscheidung ist z.B., die Quellen von Motivation in intrinsisch und extrinsisch zu unterteilen. Extrinsisch, das ist alles, was von außen kommt, sozusagen als Anreiz zur Leistung auf den Einzelnen wirkt. Intrisisch das, was aus einem selbst kommt, um seiner selbst Willen.
Ganz schön schwierig, das immer so auseinanderzuhalten… man kommt da schnell ins Philosophische, aber sehr spannend seine eigenen Motivatoren mal vor diesem Hintergrund zu erspüren.

Aber jetzt zu uns oder stellvertretend mir, Marius:
In welchen Sinne bin ich motiviert?

Puh, Wahrscheinlich in vielerlei Hinsicht.

Wenn ich an den Anfang denke, dann war da diese Idee. Eigentlich war es keine Idee, sondern vielmehr eine Antwort. Antwort auf die Frage, wie wir die Welt vielleicht eines Tages ein Stück demokratischer gestalten können.
Und diese Energie hat mich getragen. Abend um Abend, Woche für Woche, Monat um Monat. Zunächst privat, bis ich dann die ersten Entwürfe einem Freund präsentiert hab. Bis dahin hat es mir vor allem einfach auch Spaß gemacht.
Jeden Tag habe ich Strich für Strich an etwas gearbeitet, dass mich in dieser Zeit ausdrücken konnte. Und jeder Strich war es wert, auch ohne dass er jemals gesehen werden würde.

Wenn ich jetzt auf die Zeit zurück schaue, wird mir immer mehr über das Wesen von Motivation klar: In diesen Momenten, wo du nachts um 4.00 Uhr teilweise völlig übernächtigt, deinen sozialen Ausgleich vernachlässigend, mit krummem Rücken vor deinem Rechner sitzt und immer noch in den Bildschrim starrst, da treibt dich nicht wirklich Status und finanzieller Erfolg, dazu sind diese als Motivatoren nicht stark genug, nein, da treibt dich nur deine Vision.

Das Geheimnis von anhaltender Motivation liegt, meiner Erkenntnis nach, also nicht im Extrinsischen (in Belohnungen und Bestrafungen im weitesten Sinne – Geld, Zuneigung, Akzeptanz,…), sondern im unsichtbaren inneren Antrieb.
Nicht in äußerem Glück zu leben, ist entscheidend, sondern in innerer Übereinstimmung. Treue sich selbst gegenüber, auch mal standzuhalten, bei sich selbst zu bleiben, die bekannte Wahrheit nicht aufzugeben, an einer Vision zu arbeiten.

Das ist DEMOCRACY. Das Pilot-Projekt meines Lebens.

Für Luisa,

Marius

✔ Bist du dabei?
✔ Hilfst du Mit?
✔ Teilst du?

EINTRAG 7 – NEXT STOP: BUNDESTAGSWAHL

Hallo Leute,
na, was macht die Kunst? Lasst ihr auch gemütlich den Sonntagabend mit Euren Liebsten ausklingen?

Bei DEMOCRACY ist es, jetzt nach 7 Fundingtagen, mal Zeit für eine kleine Zwischenbilanz, oder?

  • 5.934 € sind bislang zusammengekommen.
  • oder anders formuliert: 17% des Fundings sind geschafft.
  • 54 Fans folgen uns auf Startnext.
  • 68 + 4 anonyme = 72 liebe Menschen unterstützen uns sogar.
  • Es sind noch 35 Restfundingtage.
  • und wir befinden uns 7 Tage vor der Bundestagswahl 2017.

Jetzt mal im Ernst: Kann es für ein Projekt wie dieses bessere Voraussetzungen geben?

Schaffen wir es diese Woche noch einmal ordentlich auf den Putz zu hauen und die Trommel in den eigenen Netzwerken zu rühren?

Im Prinzip geht es uns doch allen gleich. Nächste Woche ist wieder einmal Bundestagswahl und wir stehen wie alle 4 Jahre vor der Entscheidung, in welche Richtung sich die Politik unseres Landes entwickeln soll.
Wir von DEMOCRACY denken, dass unabhängig von der Position des Kreuzchens bei der kommenden Wahl viele Menschen ein Interesse daran haben, nicht nur zwischen 5-6 Themenpaketen auswählen zu dürfen, sondern über die tatsächlichen Inhalte mitzuentscheiden.
Vielleicht sagt dem einen die Umweltpolitik der Grünen zu, er oder sie bevorzugt jedoch die Ideen zur Rente der CDU. Oder man möchte die digitalen Projekte der FDP verwirklicht sehen, würde in Fragen der Außenpolitik jedoch die SPD wählen.

Und genau hier knüpft jetzt die App DEMOCRACY an. Sie bringt die Demokratie ins 21. Jahrhundert. Anstatt blind den Interessenkörben von einzelnen Parteien zu folgen, ermöglicht sie, selbst die wichtigen Entscheidungen des Bundestages zu treffen. Dadurch fördert DEMOCRACY das gesellschaftliche Interesse und die breite politische Beteiligung; und der Bundestag kann sich in seiner Funktion als repräsentative Bürger*Innenvertretung überprüfen.

Wem also (gerade jetzt zur anstehenden Bundestagswahl) etwas an einem erhöhten Mitspracherecht der BürgerInnen liegt, sollte sich mit seinen Engsten darüber austauschen, welche zusätzlichen Instrumente für eine lebendige Demokratie es geben könnte.
Und vielleicht endet die Diskussion dann damit, dass DEMOCRACY doch eine ganz unterstützenswerte Initiative ist.

Vielen Dank und auf eine schöne Vorwahlwoche!

✔ Unterstützen?
✔ Mithelfen?
✔ Teilen?

EINTRAG 6 – FUNKTIONEN VON DEMOCRACY – DISKUTIEREN

Guten Abend Ihr DemokratInnen,

wenn Euch jemand zu so später Stunde am Samstagabend noch behelligt, dann muss es schon etwas wirklich Wichtiges sein. Verdammt wichtig!

Und das ist es, denn es geht um die Art und Weisewie wir uns einander mitteilen, uns austauschen, uns unterhalten – und zwar in den sozialen Medien.

Wir alle haben das schon mal erlebt, wir haben die Kommentare eines polarisierenden Facebookposts durchgeguckt oder selbst unter einem solchen kommentiert.
Sachlich und konstruktiv, vor allem verständnisvoll dem anderen gegenüber ist das ganz selten. Und das ist ein Problem. Denn faire Diskussionen sind so wichtig, ja essentiell für das Zusammenleben einer Gesellschaft der Individuen.

Kontroversen gibt es immer, keine Frage. Die Frage ist allerdings, wie wir den Diskurs zu diesen Kontroversen führen.

So ist das auch bei DEMOCRACY. Ein kleines Beispiel gefällig?
Nehmen wir doch das, was im Volksmund als “Staatstrojaner” rezipiert wird.
Da gibt es auf der einen Seite die Befürworter, die argumentieren, dass der Terrorismus in Europa eine Bedrohung sei, die uns alle betreffe… und dass diese neuen Herausforderungen eben auch andere Maßnahmen bedürfen. Es sei schließlich in unser aller Wohl, Täter möglichst bald zu fassen.
Und dann gibt es da noch die Kritiker, die entgegenhalten, dass damit ein klar verfassungswidriges Gesetz beschlossen worden sei; eine General-Lizenz für die Behörden zum Hacken von allen möglichen Geräten ohne konkrete Verdachtsmomente. Ganz zu schweigen von der Art und Weise der Beschlussfassung.

Wir von DEMOCRACY sagen: Alle diese Argumente sind wichtig. Nur bräuchte es ein Forum, wo sie sachlich, quellenbasiert und verständlich, für alle zugänglich dargelegt werden könnten. Und so entstand die Idee, aus jeder Abstimmung auch ein crowdmoderiertes Forum zu machen.

Eine ziemlich gute Idee, wie wir finden, denn ohne themenspezifische Informationen, ist Abstimmen ohnehin wie Fischen im Trüben. Jetzt aber zum Problem: Wie dort gerechte und faire Diskussion hinbekommen?

Zu aller Erst sei gesagt: Wir glauben daran, dass es geht, faire und sachliche Diskussionen zu führen, die nicht nur den Diskutierenden, sondern auch Mitlesenden wirklichen Mehrwert bieten. Und deshalb haben wir uns eine Architektur überlegt, die das begünstigen soll.

Das Konzept:

  1. Zunächst einmal bekommt in DEMOCRACY jede/r die Möglichkeit, unter einer Abstimmungsfrage einen Kommentar hinzuzufügen (+).
  2. Im Unterschied zu den üblichen Kommentar-Bereichen der sozialen Medien, kann dieser Kommentar im Anschluss entweder der Pro- oder Contra-Seite zugeordnet werden. Optional kann er auch “neutral” bleiben.
  3. Alle anderen Nutzer können die geteilten Kommentare sichten, und das, was überzeugt mit einem ❤ markieren.
  4. Durch einfaches Swipen nach rechts und links, kann aus der klassisch-chronologischen Kommentaransicht, in den Pro- oder Contra-Bereich gewechselt werden. Dort finden sich die jeweils “überzeugendsten” Kommentare nach Anzahl der ❤ absteigend sortiert.
  5. So strukturiert sich die Plattform crowdmoderiert (bottum-up) von selbst.

+ das Wichtigste: Wir schaffen damit eine themenspezifische Schwarmintelligenz.

Und damit das ganze wirklich fair und sachlich bleibt, verpflichtet sich jede*r Nutzer*In von DEMOCRACY dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und seine Aussagen mit Quellen zu belegen.

Den ganz Interessierten, die sich bis hierhin durchgekämpft haben, sei im Übrigen gesagt, dass etwaige Verstöße dem System gemeldet werden können. Die betreffenden Kommentare werden dann nach dem Zufallsprinzip zwei verschiedenen Nutzern zugespielt, die über die Einhaltung des Kodex befinden.

Ach übrigens: Ihr könnt euch das alles auch im clickbaren Prototyp selbst angucken.

Die Art, wie wir miteinander kommunizieren, ist ein Spiegel unseres Bewusstseins, ganz sicher. Lasst uns einander würdigen und auf Augenhöhe miteinander reden – Allgemeinnützig.

In diesem Sinne,
Ciao und Galoa!

PS: Wir haben ja fast die 6.000€ angerissen, Wahnsinn!!!

Page 1 of 2

Powered by WordPress & Theme by Anders Norén